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Webseite nicht erreichbar: Was tun bei Hosting-Ausfall, gehackter Website oder Wartung?

Veröffentlicht am 4. November 2026

Webseite nicht erreichbar – was tun? Ihre Kunden rufen Ihre Website weiterhin auf, sehen aber statt Ihres Angebots eine Fehlermeldung, eine Warnung des Browsers oder eine leere Seite. Manche wenden sich dann an einen anderen Anbieter. Klären Sie zuerst die Ursache. Bis das Problem behoben ist, können Sie unter Ihrer gewohnten Webadresse eine einfache Seite mit Ihren Kontaktdaten bereitstellen. Das lässt sich in etwa einer halben Stunde einrichten, ohne Ihre E-Mail-Einstellungen zu verändern.

Warum funktioniert die Website nicht? Drei häufige Ursachen

Für alle drei Fälle gibt es dieselbe Übergangslösung: Unter Ihrer Webadresse erscheint eine vorübergehende Seite mit Kontaktdaten, bis Ihre eigentliche Website wieder läuft.

Website gehackt: Was tun Sie zuerst?

Die Bereinigung einer gehackten Website gehört in fachkundige Hände. Diese Schritte sollten Sie sofort unternehmen:

  1. Ändern Sie die Passwörter für Ihr Hosting-Konto, die Verwaltung Ihrer Website (etwa WordPress), den Dateizugriff per FTP, die Datenbank und Ihre E-Mail-Konten. Beginnen Sie mit E-Mail und Hosting.
  2. Wenden Sie sich an Ihren Hosting-Anbieter. Häufig kann er nach Schadsoftware suchen und verfügt über Sicherungskopien. Möglicherweise ist ihm der Vorfall bereits bekannt.
  3. Stellen Sie Ihre Website aus einer sauberen Sicherungskopie wieder her, die vor dem Angriff erstellt wurde. Aktualisieren Sie anschließend das System Ihrer Website und seine Erweiterungen, auch Plugins genannt. Sonst kann sich der Angriff wiederholen.
  4. Löschen Sie nicht wahllos Dateien. Wenn Sie unsicher sind, überlassen Sie die Bereinigung einer Fachkraft. Kümmern Sie sich währenddessen darum, dass Ihre Kunden Sie erreichen können.

Solange die Website bereinigt wird, sollten Besucher die infizierten Seiten nicht aufrufen können. Diese können Ihren Kunden schaden und das Vertrauen in Ihren Betrieb beeinträchtigen. Stellen Sie deshalb eine saubere Übergangsseite bereit.

Schritt 1: Erstellen Sie eine Wartungsseite mit Kontaktdaten

Eine Übergangsseite muss Ihre bisherige Website nicht vollständig ersetzen. Sie soll eine einfache Frage beantworten: „Ist der Betrieb weiterhin erreichbar und wie kann ich Kontakt aufnehmen?“ Dafür genügt eine Seite mit folgenden Angaben:

Mit OAZEE können Sie diese Seite in wenigen Minuten erstellen. Beschreiben Sie Ihren Betrieb in ein paar Sätzen. Die künstliche Intelligenz, kurz KI, erstellt daraus eine einseitige Website. Prüfen Sie die Kontaktdaten und veröffentlichen Sie die Website.

Anschließend verbinden Sie Ihre eigene Domain. Gehen Sie dazu zu: Meine Websites → „Website-Einstellungen“ → „Website-Adresse“ → „Domain hinzufügen“ → „Ich habe bereits eine Domain“. Eine eigene Domain können Sie ab dem Tarif Start nutzen. Einzelheiten finden Sie in der Übersicht der Tarife. OAZEE zeigt Ihnen anschließend die erforderlichen DNS-Einträge an.

Schritt 2: Prüfen Sie Ihren Zugang zu den DNS-Einstellungen

Diese drei Begriffe helfen Ihnen bei den nächsten Schritten:

Finden Sie heraus, wo Sie die DNS-Einträge Ihrer Domain verwalten: beim Hosting-Anbieter, beim Domain-Anbieter oder bei einem separaten Dienst. Versuchen Sie, sich dort anzumelden. Auch bei einem Hosting-Ausfall kann die DNS-Verwaltung noch funktionieren. Liegen die DNS-Einstellungen beim Domain-Anbieter, sind sie vom Hosting-Ausfall möglicherweise gar nicht betroffen.

Ohne Zugang zu diesen Einstellungen können Sie Ihre Domain nicht kurzfristig auf die Übergangsseite umstellen. Hinterlegen Sie Ihre Kontaktdaten bis dahin in Ihren Unternehmensprofilen bei Kartendiensten und in sozialen Netzwerken.

Schritt 3: Ändern Sie die A-Einträge statt der Nameserver

Sie können Ihre Domain auf zwei Wegen mit einem anderen Server verbinden:

Bei einem vorübergehenden Ausfall oder bei Wartungsarbeiten wählen Sie den zweiten Weg.

Notieren Sie vor jeder Änderung die bisherigen Werte. Machen Sie einen Screenshot aller DNS-Einträge. So können Sie später den ursprünglichen Zustand wiederherstellen.

Passen Sie diese Einträge an:

  1. A-Eintrag für @: Setzen Sie den Wert auf 76.76.21.21. Das Zeichen @ steht für Ihre Domain ohne www, also für ihrefirma.de. Die IP-Adresse gehört zu den Servern, auf denen OAZEE-Websites laufen.
  2. AAAA-Eintrag für @: Falls dieser Eintrag vorhanden ist, notieren Sie zuerst seinen Wert und löschen Sie ihn anschließend. Sie erkennen ihn an der langen Adresse mit Doppelpunkten. Bleibt er bestehen, wird ein Teil Ihrer Besucher weiterhin zum alten Server geleitet.
  3. Eintrag für www: Beachten Sie dazu den folgenden Hinweis.

www richtig einrichten: A-Eintrag statt CNAME bei vorhandenen Mail-Einträgen

OAZEE schlägt für www einen CNAME-Eintrag vor. Vereinfacht bedeutet das: „Dieser Name verweist auf einen anderen Namen.“ Normalerweise ist das eine gute Lösung. Ein CNAME darf jedoch nicht zusammen mit anderen DNS-Einträgen für denselben Namen verwendet werden.

Gibt es für www bereits MX- oder TXT-Einträge, etwa aus der E-Mail-Einrichtung Ihres Hosting-Anbieters, lässt sich daneben kein CNAME speichern.

Die Lösung: Verwenden Sie auch für www einen A-Eintrag mit dem Wert 76.76.21.21. Dann führt www.ihrefirma.de zur gleichen Website wie ihrefirma.de, und die bestehenden E-Mail-Einträge bleiben erhalten.

Welche DNS-Einträge müssen für Ihre E-Mail unverändert bleiben?

Lassen Sie die Einträge für MX, TXT (einschließlich SPF), autoconfig und autodiscover unverändert. MX legt fest, wohin E-Mails zugestellt werden. SPF ist eine Angabe in einem TXT-Eintrag und bestimmt, welche Server E-Mails für Ihre Domain versenden dürfen. Die Einträge autoconfig und autodiscover helfen E-Mail-Programmen bei der Einrichtung.

Wenn Sie diese Einträge unverändert lassen, bleibt Ihre bisherige E-Mail-Konfiguration erhalten.

Ist der Mailserver Ihres Hosting-Anbieters selbst ausgefallen, gehen eingehende Nachrichten nicht sofort verloren. Die Mailserver der Absender halten sie in einer Warteschlange und versuchen die Zustellung üblicherweise mehrere Tage lang erneut. Sobald der Mailserver wieder erreichbar ist, können die Nachrichten zugestellt werden.

Schritt 4: Wie lange dauert die DNS-Umstellung nach einem Webhosting-Ausfall?

In vielen DNS-Verwaltungen steht: „Änderungen werden innerhalb von 24 Stunden wirksam.“ Diese Angabe ist ein Sicherheitspuffer. Entscheidend ist die TTL: Sie legt fest, wie lange Internetanbieter eine DNS-Auskunft zwischenspeichern. Bei einer TTL von 600 Sekunden, also zehn Minuten, ist die neue Seite normalerweise nach 10–30 Minuten erreichbar.

Während einer Störung beim Anbieter kann es länger dauern. Die DNS-Verwaltung bestätigt dann bereits die Änderung, während die DNS-Server noch die alte Adresse zurückgeben. Ist Ihre Seite nach einer halben Stunde weiterhin nicht erreichbar, prüfen Sie die Domain mit einem Online-Dienst zur DNS-Abfrage. Suchen Sie dafür nach „DNS lookup“ und geben Sie der Umstellung noch etwas Zeit.

Wartungsseite und Google: Rankings mit einer 302-Weiterleitung erhalten

Ihre Übergangswebsite besteht aus einer einzigen Seite. Google kennt jedoch auch die bisherigen Unterseiten Ihrer Website, etwa zu Leistungen, Preisen oder Ratgebern. Erscheint unter diesen Adressen der Fehler 404, bedeutet das für die Suchmaschine: „Diese Seite gibt es nicht mehr.“ Auf OAZEE-Websites lautet der Text der 404-Seite „Diese Seite existiert nicht“. Bleiben solche Fehler länger bestehen, kann Google die betroffenen Seiten aus den Suchergebnissen entfernen. Nach der Wiederherstellung müssen die Seiten ihre bisherigen Platzierungen dann erst wieder erreichen.

Deshalb richtet OAZEE eine vorübergehende 302-Weiterleitung von allen alten Adressen auf die Startseite ein, also auf Ihre Übergangsseite. Der Code 302 bedeutet „vorübergehend umgezogen“. Google behält die bisherigen Seiten samt ihren Platzierungen im Suchindex, also im Verzeichnis der bekannten Seiten. Wer auf ein altes Suchergebnis klickt, sieht sofort Ihre Kontaktdaten statt einer Fehlermeldung.

Aktivieren Sie dazu in den Website-Einstellungen im Bereich für Ihre Domain den Schalter „Vorübergehende Seite (Ausfall / Wartung)“.

Darauf sollten Sie achten:

Wie Ihre Website über Suchmaschinen gefunden wird und Sie dadurch Anfragen erhalten können, erfahren Sie im Beitrag Kunden gewinnen ohne Werbung.

Schritt 5: Schalten Sie auf Ihre ursprüngliche Website zurück

Sobald das Hosting wieder läuft, die Website bereinigt ist oder die Wartungsarbeiten abgeschlossen sind:

  1. Stellen Sie die bisherigen DNS-Werte wieder her: Setzen Sie die A-Einträge für @ und www auf die bisherigen Werte zurück und legen Sie den ursprünglichen AAAA-Eintrag wieder an, falls Sie ihn gelöscht haben. Nutzen Sie dafür den Screenshot aus Schritt 3. Schalten Sie anschließend in den Einstellungen der Übergangsseite „Vorübergehende Seite (Ausfall / Wartung)“ aus.
  2. Prüfen Sie Ihre eigentliche Website auf dem Smartphone und am Computer.
  3. Laden Sie eine aktuelle, vollständige Sicherungskopie herunter, einschließlich aller Fotos und Dateien.
  4. Prüfen Sie Anfragen und E-Mails aus der Zeit des Ausfalls.

Checkliste: So bereiten Sie sich auf einen Website-Ausfall vor

  • Sie erstellen regelmäßig vollständige Sicherungskopien mit Fotos und Dateien und bewahren sie unabhängig von Ihrem Hosting-Anbieter auf.
  • Sie wissen, wo Sie die DNS-Einträge Ihrer Domain verwalten. Der Zugang ist unabhängig vom Hosting verfügbar.
  • Eine einfache Seite mit Ihren Kontaktdaten ist vorbereitet und lässt sich innerhalb weniger Minuten aktivieren.
  • Vor jeder DNS-Änderung sichern Sie die bisherigen Werte.
  • Für Hosting, Website-Verwaltung und E-Mail verwenden Sie unterschiedliche, sichere Passwörter.

Eine Übergangsseite mit OAZEE vorbereiten

Eine Wartungsseite muss schnell einsatzbereit sein und einen professionellen Eindruck machen. Mit OAZEE ist die erste Version in wenigen Minuten fertig. Ihre eigene Domain verbinden Sie über einen A-Eintrag und einen weiteren Eintrag für www. Die E-Mail-Einträge bleiben unverändert. Wie Sie dabei vorgehen, erklärt der Beitrag Website mit KI erstellen.

Sie können die Seite schon vor einem Ausfall vorbereiten und für den Notfall bereithalten. Beachten Sie dabei: Eine kostenlose Website ohne Besuche wird nach 90 Tagen archiviert. Für eine dauerhaft verfügbare Ersatzseite ist deshalb ein kostenpflichtiger Tarif verlässlicher. Ab dem Tarif Start können Sie auch Ihre eigene Domain verbinden.

Ihre Übergangsseite in wenigen Minuten

Beschreiben Sie Ihren Betrieb in wenigen Sätzen, prüfen Sie Ihre Kontaktdaten und veröffentlichen Sie die Seite. Ihre Domain verbinden Sie, sobald Sie die Übergangsseite brauchen.

Website kostenlos erstellen

Häufig gestellte Fragen

Webseite nicht erreichbar: Was tun bei einem Webhosting-Ausfall?

Fragen Sie beim Support, wie lange der Ausfall voraussichtlich dauert, und prüfen Sie, ob Sie auf Ihre DNS-Einstellungen zugreifen können. Wenn Sie Zugriff haben, erstellen Sie eine Übergangsseite mit Kontaktdaten und verbinden Ihre Domain über die A-Einträge mit dieser Seite. Sobald das Hosting wieder läuft, stellen Sie die bisherigen Werte wieder her.

Website gehackt: Was tun Sie als Erstes?

Ändern Sie die Passwörter für E-Mail, Hosting und Website-Verwaltung. Wenden Sie sich an Ihren Hosting-Anbieter und stellen Sie Ihre Website aus einer sauberen Sicherungskopie aus der Zeit vor dem Angriff wieder her. Lassen Sie die Website fachkundig bereinigen und aktualisieren. Währenddessen zeigen Sie Ihren Besuchern eine saubere Übergangsseite mit Kontaktdaten.

Wie bleibe ich während der Wartung für meine Kunden erreichbar?

Zeigen Sie auf Ihrer Wartungsseite eine Telefonnummer und einen kurzen Hinweis, wie Ihr Betrieb erreichbar ist. So können Kunden Sie auch während der Arbeiten kontaktieren. Verwenden Sie keine noindex-Anweisung, die die Seite von den Suchergebnissen ausschließt.

Wie lange dauert es, bis ein geänderter A-Eintrag wirksam wird?

Bei einer kurzen TTL, zum Beispiel 600 Sekunden, dauert es meist 10–30 Minuten. Die häufig genannten 24 Stunden sind ein Sicherheitspuffer. Während einer Störung beim Anbieter kann die Umstellung länger dauern.

Funktionieren meine E-Mails nach der Umstellung weiterhin?

Die DNS-Umstellung verändert Ihre E-Mail-Konfiguration nicht, wenn Sie nur die Website-Einträge für @ und www anpassen und MX, TXT einschließlich SPF, autoconfig sowie autodiscover unverändert lassen. Ist der Mailserver selbst ausgefallen, behebt die Umstellung diesen Ausfall allerdings nicht. Die Mailserver der Absender versuchen die Zustellung üblicherweise mehrere Tage lang erneut.

Was ist der Unterschied zwischen einem A-Eintrag und Nameservern?

Ein A-Eintrag gibt an, auf welchem Server Ihre Website liegt. Die Nameserver bestimmen, welcher Dienst sämtliche DNS-Einträge Ihrer Domain verwaltet, einschließlich der E-Mail-Einträge. Für einen vorübergehenden Ausfall ist es schneller und sicherer, die A-Einträge zu ändern.

503 oder 302: Was eignet sich für eine vorübergehende Wartungsseite?

Das ideale Signal ist 503 für „vorübergehend nicht verfügbar“. Eine kurzfristige 302-Weiterleitung von den alten Adressen auf die Startseite ist eine praktische Lösung, die funktioniert: Google behält die bisherigen Seiten und ihre Platzierungen. Verwenden Sie für diese Übergangslösung niemals die dauerhafte Weiterleitung 301.

Verliere ich durch eine vorübergehende Seite meine Google-Rankings?

Bei einer Unterbrechung von wenigen Tagen ist das unwahrscheinlich, besonders wenn Besucher von den alten Adressen per 302 weitergeleitet werden, statt einen 404-Fehler zu sehen. Aktivieren Sie dafür bei OAZEE in den Website-Einstellungen im Bereich für Ihre Domain „Vorübergehende Seite (Ausfall / Wartung)“. Verwenden Sie weder 301 noch noindex. Wenn sich die Unterbrechung über viele Wochen zieht, sollten Sie die Lösung überdenken.

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