Landingpage oder Website: Wohin sollen Ihre Anzeigen führen?
Veröffentlicht am 29. Oktober 2026
Sie schalten Anzeigen bei Google Ads, Facebook oder Instagram und fragen sich, auf welche Seite Besucher nach dem Klick gelangen sollen? Auf die Hauptwebsite Ihres Unternehmens oder auf eine eigene Landingpage für die Kampagne? Landingpage oder Website – das ist eine der häufigsten Fragen kleiner Unternehmen, die Werbung schalten.
Greift eine bestehende Seite genau das auf, was die Anzeige verspricht, nutzen Sie sie. Müssen Besucher das Angebot dort erst suchen, ziehen Sie eine eigene Landingpage in Betracht. Entscheidend ist, was Menschen nach dem Klick erwarten, nicht die Zahl der Kampagnen.
Wann die bestehende Website genügt
Stellen Sie sich einen Installateur vor, der vor allem Wasser- und Heizungsreparaturen in Nürnberg anbietet. Seine Website beginnt mit der Überschrift „Installateur Nürnberg – Wasser- und Heizungsreparaturen“. Direkt darunter stehen Telefonnummer, Terminbuchung und eine kurze Beschreibung der Leistung. Bewirbt die Anzeige genau diese Leistung, erfüllt die Hauptwebsite bereits die Aufgabe einer Zielseite.
Nutzen Sie eine bestehende Seite, wenn:
- ihr Hauptangebot der Anzeige entspricht,
- Besucher die versprochene Leistung oder das Produkt sofort sehen,
- es eine klare Möglichkeit gibt, anzurufen, zu buchen oder anzufragen,
- die Seite schnell lädt und mobil gut funktioniert.
Eine fast identische Seite nur wegen einer neuen Anzeige anzulegen, ergibt keinen Sinn.
Wann eine eigene Landingpage besser ist
Eine Kfz-Werkstatt stellt auf ihrer Website vielleicht Inspektion, Reifen, Diagnose, Bremsen und Klimaanlage vor. Die Kampagne bewirbt aber ein einziges Angebot: „Klimaanlagen-Frühjahrscheck für 59 €“. Führt die Anzeige auf die allgemeine Startseite, müssen Besucher Leistung und Preis suchen.
Eine eigene Seite kann direkt mit diesem Angebot beginnen, erklären, was der Check umfasst, und einen Button „Termin buchen“ anbieten. Nach dem Klick finden Besucher genau das vor, was die Anzeige versprochen hat.
Das lohnt sich besonders in folgenden Situationen:
Sie bewerben eine Leistung von vielen
Eine Kampagne für den Klimaanlagen-Check braucht keinen Katalog aller Werkstattleistungen. Eine eigene Seite beantwortet Fragen genau zur Klimaanlage und zeigt einen klaren nächsten Schritt.
Sie haben ein saisonales oder befristetes Angebot
Ein Rabatt, eine Veranstaltung oder eine Saisonleistung braucht oft einen eigenen Preis sowie eigene Termine und Bedingungen. Nach Ende der Aktion passen Sie die Seite an oder nutzen sie nicht mehr als Anzeigenziel. Die ganze Firmenwebsite müssen Sie dafür nicht umbauen.
Sie sprechen eine andere Kundengruppe an
Haushaltsreinigung und regelmäßige Büroreinigung sind zwei verschiedene Angebote, auch wenn dieselbe Firma sie erbringt. Haushalte und Unternehmen suchen unterschiedliche Informationen, Argumente und Möglichkeiten zur Beauftragung.
Sie richten sich an Kunden an einem bestimmten Ort
Eine Seite für eine Stadt oder Region ist sinnvoll, wenn Sie dort wirklich tätig sind und nützliche lokale Informationen bieten können. Erstellen Sie keine Dutzende fast gleicher Seiten mit ausgetauschtem Ortsnamen.
Sie testen verschiedene Angebote
Eine Anzeige verspricht vielleicht eine kostenlose Beratung, eine andere ein konkretes Leistungspaket. Getrennte Zielseiten helfen zu vergleichen, welche Kombination aus Angebot und Handlungsaufforderung echte Anfragen bringt. Messen Sie Ergebnisse, nicht nur Klicks.
Warum nicht alle Anzeigen auf die Startseite führen sollten
Eine Startseite muss das Unternehmen als Ganzes vorstellen. Sie enthält daher mehrere Leistungen, eine Navigation, Kundenstimmen, einen Blog und mehrere Kontaktwege. Für normale Besucher ist das hilfreich. Wer über eine bezahlte Anzeige kommt, hat aber meist wegen eines konkreten Angebots geklickt.
Verspricht die Anzeige Physiotherapie bei Rückenschmerzen in Hamburg, sollten Besucher die Leistung nicht zwischen Massage, Reha und Sporttherapie suchen müssen. Besser ist der Weg Anzeige → passendes Angebot → Vertrauen → Aktion. Den genauen Aufbau der Zielseite beschreibt der Artikel Landingpage für Google Ads.
Eine Kampagne heißt nicht automatisch eine neue Seite
Eine neue Landingpage ist nicht für jede Anzeigengruppe, jedes Keyword oder jede kleine Textänderung nötig. Stellen Sie sich eine einzige Frage:
Findet die Person nach dem Klick sofort genau das, was die Anzeige versprochen hat?
Wenn ja, schicken Sie sie auf die bestehende Seite. Wenn nein, erstellen Sie eine eigene Seite oder passen Sie die vorhandene an. Prüfen Sie Ihre Entscheidung auf dem Handy: Ladezeit und Bedienbarkeit sind genauso wichtig wie die Übereinstimmung des Angebots.
Eine eigene Seite neben Ihrer bestehenden Website
Eine Landingpage muss die Firmenwebsite nicht ersetzen. Die Werkstatt kann die Hauptwebsite weiter für Informationen zu allen Leistungen nutzen und Besucher aus der Klimaanlagen-Anzeige gleichzeitig direkt auf die Seite dieses Angebots leiten.
Mit OAZEE erstellen Sie auf Grundlage einer kurzen Beschreibung eine eigene Seite, zum Beispiel: „Ich brauche eine Landingpage für Google Ads für eine Werkstatt in Nürnberg. Wir bieten einen Klimaanlagen-Frühjahrscheck für 59 € an. Besucher sollen das Angebot sofort verstehen und einfach buchen können.“ Prüfen Sie das Ergebnis vor dem Kampagnenstart und ergänzen Sie die echten Angaben zu Leistung, Preis und Unternehmen. Was weitere Seiten kosten, steht in der Preisübersicht.
Landingpage oder Website? Schnelle Entscheidung
- Hauptwebsite oder bestehende Seite: Die Seite passt zur Anzeige, das Angebot ist sofort sichtbar und der nächste Schritt klar.
- Eigene Landingpage: Die Anzeige bewirbt eine Leistung von vielen, eine Saisonaktion, eine andere Kundengruppe oder ein lokales Angebot, das die aktuelle Website nicht erklärt.
- Bestehende Seite anpassen: Es fehlen nur konkrete Informationen, die sich ergänzen lassen, ohne eine fast gleiche Seite unter neuer Adresse anzulegen.
Anzeige und Zielseite sollen dieselbe Botschaft vermitteln. Testen Sie vor dem Start Ladezeit, mobile Darstellung, Formular und Messung. Dabei hilft die Checkliste vor dem Kampagnenstart.
Bereiten Sie eine Seite für Ihre Kampagne vor. Die erste Website ist kostenlos.
Beschreiben Sie das beworbene Angebot, und OAZEE erstellt eine Seite, die Sie prüfen und veröffentlichen.
Landingpage für Ihre Kampagne erstellen